Eine Route für langsamen Tourismus zwischen Giarre, Riposto und den Hängen des Ätna, für Reiseveranstalter, die eine geführte Tour mit lokalen Erlebnissen in ihre Reiseprogramme für Ostsizilien aufnehmen möchten, auch in der Umgebung von Taormina. Die Tour dauert etwa 8 Stunden und richtet sich an kleine Gruppen mit höchstens 10–12 Teilnehmenden. Die Stationen verbinden die Lavalandschaft bei Milo, die Mutterkirche von Sant’Alfio und den Kastanienbaum der hundert Pferde, Giarres Architektur, den Hafen von Riposto und die Werkstatt Artesole. Dazu kommen eine eigene Dekorationsarbeit und eine Pause mit regionalen Spezialitäten.
Diese Route entwickelt die Geschichte von Le Vie della Lava, den Wegen der Lava, mit mehr Zeit für den einzelnen Ort. Sie zeigt, wo Basalt zu Landschaft, Pflaster, handwerklichem Material und einem Teil der Erinnerung örtlicher Gemeinschaften wird. Incoming-Agenturen und DMCs können damit einen Tag mit einem klaren roten Faden und Begegnungen vor Ort gestalten.
Slow Tourism in Ostsizilien: Zeit für Orte und Menschen
Langsamer Tourismus lässt Raum, Orte aufmerksam zu betrachten, Menschen zuzuhören und an lokalen Aktivitäten teilzunehmen. Auf dieser Route hilft die Zeit dabei, den Stein unter den eigenen Füßen wiederzuerkennen, eine Kunsthandwerkerin nach einem Dekor zu fragen und die Verbindung zwischen dem Vulkan und den Küstenstädten zu verstehen.
Für Reiseveranstalter entsteht Qualität durch die Auswahl der Stationen und den Rhythmus des Tages. Pausen ermöglichen Fotos, Fragen und das Verknüpfen der einzelnen Eindrücke. Eine kleine Gruppe erleichtert Gespräche und die persönliche Betreuung in der Werkstatt.
Die Route eignet sich für Reisende mit Interesse an Alltagskultur, Landschaft, Fotografie, Handwerk und regionaler Küche. Spaziergänge und Transfers sollten den Bedürfnissen der Teilnehmenden entsprechen und genügend Zeit für Begegnungen lassen.
Der Ätna verbindet Landschaft, Architektur und Handwerk
An den östlichen Hängen des Ätna erzählt die Landschaft vom Zusammenspiel der Lavaströme mit menschlicher Arbeit. Basalt wurde für Gebäude und Pflaster verwendet; die örtlichen Gemeinschaften entwickelten Landwirtschaft, Handwerksberufe und Techniken zur Verarbeitung des vulkanischen Materials.
Diese Verbindungen lassen sich an konkreten Beispielen verfolgen. Der Stein am Abbauort erscheint in anderer Form als Pflasterplatte in Giarre; in der Werkstatt wird dasselbe Material geschnitten, glasiert und dekoriert. Die Route führt Geologie, Architektur und Kreativität zusammen.
Zur Vorstellung des Projekts bei Ihren Kunden bietet sich die Geschichte der Wege der Lava und des Lavasteins vom Ätna an.
Bei Milo: die Herkunft des Lavasteins kennenlernen
Die regionale Route beginnt im Gebiet von Milo, wo das Projekt das Kennenlernen eines Basaltsteinbruchs vorsieht. Hier sehen Gäste den Stein vor seiner Verarbeitung, erfahren vom Abbau der Blöcke und verfolgen den Weg des Materials zu örtlichen Werkstätten und Unternehmen.

Die Erzählung umfasst den Lavastrom von 1928, der das alte Mascali zerstörte und diesen Teil der Ätna-Region grundlegend veränderte. Die Erinnerung an das Ereignis verdeutlicht die Verbindung zwischen Landschaft und Ortsgeschichte. Der Ausbruch und der Wiederaufbau von Mascali werden auch vom INGV, dem italienischen Nationalinstitut für Geophysik und Vulkanologie, dokumentiert.
Der Zugang zum Steinbruch, der Beobachtungspunkt und die Besuchsmodalitäten müssen vor der Bestätigung des Programms vereinbart werden. So kann der Reiseveranstalter die Aktivitäten beschreiben, die am gewünschten Termin tatsächlich vorgesehen sind.
Sant’Alfio: die Mutterkirche und der Lavastein des Dorfes
In Sant’Alfio ergänzt die Mutterkirche der Heiligen Alfio, Filadelfo und Cirino die Route um die Geschichte eines Ätna-Dorfes und seiner Traditionen. Die Fassade aus Lavastein zeigt eine weitere Verwendung des Basalts: Das Material des Vulkans wird zu Architektur und zu einem Bezugspunkt für die Dorfgemeinschaft.

Die Verehrung der drei Märtyrerbrüder gehört zur Erinnerung des Ortes; der Kirchliche Kulturpark Terre dell’Etna e dell’Alcantara beschreibt ihre Verbindung zu Sant’Alfio. Der Aufenthalt lässt Zeit, Kirche, Platz und umliegende Landschaft zu betrachten. Eine mögliche Innenbesichtigung wird unter Berücksichtigung der Öffnungszeiten und Gottesdienste vereinbart.
Der Kastanienbaum der hundert Pferde: Geschichte und Legenden
Im Gebiet von Sant’Alfio lädt der Castagno dei Cento Cavalli, der Kastanienbaum der hundert Pferde, zu einer Begegnung mit Natur und Ortsgeschichte ein. Eine 2022 veröffentlichte Studie des CREA gibt sein Alter mit etwa 2.200 Jahren an und bestätigt, dass die drei Hauptstämme zum selben Organismus gehören. Vor diesem Baum wird eine Geschichte sichtbar, die viele Generationen umfasst.

Seine Bedeutung war bereits 1745 anerkannt, als eine Schutzmaßnahme die Bäume des Carpineto-Waldes erfasste, in dem die Kastanie wächst. Dieses vom Ätna-Park beschriebene Ereignis bietet einen Anlass, über Landschaftspflege und den Wert alter Baumdenkmäler zu sprechen.
Der Name geht auf eine Volkssage zurück: Eine Königin namens Giovanna soll während eines Unwetters mit hundert Rittern und ihren Pferden unter der großen Krone Schutz gefunden haben. Je nach Überlieferung wird sie als Giovanna von Aragón oder Giovanna von Anjou bezeichnet. Die Sage bringt das Staunen über die Größe des Baumes zum Ausdruck.
Für Reiseveranstalter ergänzt diese Station den Tag um Naturbeobachtung und Erzählungen. Das lange Leben des Baumes verbindet sich mit der Geschichte von Stein und Handwerk. Zeit für die Erzählung, Fotos und die Besichtigung des Geländes wird im vereinbarten Ablauf berücksichtigt.
Giarre in Ruhe entdecken: Plätze, Pflaster und Architektur
In Giarre gehört Lavastein zum städtischen Alltag. Piazza Duomo, Via Callipoli und Corso Italia zeigen, wie Basalt als Pflaster und als Teil der Identität der Stadt verwendet wird.

Ein Spaziergang mit Zeit für Details verbindet das Material aus dem Gebiet von Milo mit seiner Nutzung im öffentlichen Raum. Die Farbe der Platten, die bearbeiteten Oberflächen und das Verhältnis zwischen Straßen, Gebäuden und Plätzen werden Teil der Erzählung.

Giarre bietet außerdem Einblicke in die handwerkliche Verarbeitung des Basalts. Der Werkstattbesuch setzt die Erkundung der Stadt fort und verbindet die Architektur mit den Menschen, die den Stein des Ätna heute schneiden, dekorieren und keramisieren.
Riposto: die Ätna-Landschaft trifft auf das Meer
Die Route führt nach Riposto und zu seinem Jachthafen an der ionischen Küste. Der Blick öffnet sich zum Meer, zu den Booten und zur Silhouette des Ätna. So wird die Betrachtung der Region von den Vulkanhängen bis zur Küste vervollständigt.
Die Pause lässt Zeit, die Landschaft zu beobachten und die Verbindung der beiden Städte zu erzählen. Giarre und Riposto ergänzen einander: städtische Räume und Handwerk, Hafen und Meereshorizont, verbunden durch die Präsenz des Vulkans.
In einer Route für langsamen Tourismus hilft diese Station den Reisenden, das Umfeld der besuchten Aktivitäten zu erkennen. Es bleibt Raum für Fotos und aufmerksame Beobachtung.
Artesole: Kunsthandwerker treffen und selbst gestalten
In der Werkstatt Artesole, Via Marsala 40 in Giarre, besucht die Gruppe den Ort, an dem Basalt verarbeitet wird. Die Gäste lernen die Produktionsschritte kennen: Zuschneiden der Platten, Formgebung, Glasieren, Dekorieren und Brennen.
Der Weg vom Rohstein zur dekorierten Oberfläche wird durch die Gegenstände und die Arbeit der Handwerker nachvollziehbar. Die ausgestellten Stücke zeigen die Möglichkeiten des Materials, von Einrichtungselementen bis zu künstlerischen Arbeiten.

Beim praktischen Teil dekorieren die Gäste unter Anleitung eine Fliese oder einen kleinen Gegenstand. Sie erproben einen Teil des Arbeitsprozesses und gestalten eine persönliche Erinnerung an die Route.
Das Brennen erfolgt nach der Dekoration: die Übergabe des fertigen Gegenstands ist am folgenden Tag vorgesehen. Abholung oder ein möglicher Versand auf Kosten des Kunden werden im Voraus vereinbart. Damit kann der Reiseveranstalter die Weiterreise planen, ohne eine sofortige Übergabe zu versprechen.
Le Vie della Lava
Von der Lava des Ätna zu Kunstwerken
Das Video von Artesole zeigt die Verwandlung von Lavastein und vertieft das Thema, das die Stationen der Route verbindet.
Die Aromen des Ätna und gemeinsame Zeit am Tisch
Das Projekt verbindet Handwerk mit regionalen Erzeugnissen. Die Beschreibung der Wege der Lava nennt unter anderem Kartoffeln aus Giarre, Verdello-Zitronen, Honig, Pistazien aus Bronte und Weine vom Ätna.
Diese Produkte bieten Anknüpfungspunkte, um die landwirtschaftliche Landschaft und ihre Gemeinschaften vorzustellen. Die gastronomische Pause wird zu einem Moment für Gespräche und Austausch, bei dem der Bezug zur Region auch am Tisch erlebbar wird.

Die Speisenauswahl, Getränke und mögliche Ernährungsbedürfnisse werden im Angebot vereinbart. Die genannten Produkte beschreiben das Umfeld der Route; der Vorschlag für die Gruppe legt fest, was tatsächlich angeboten wird.
Langsamer Tourismus nahe Taormina: die Route in eine Reise einfügen
Für Reiseveranstalter, die Reiseprogramme für Ostsizilien gestalten, auch in der Umgebung von Taormina, bieten Giarre und Riposto einen Tag zum Kennenlernen der Ätna-Region. Das Erlebnis kann kulturelle Besichtigungen und Landschaftserkundungen ergänzen und handwerkliche Begegnungen mit eigener Beteiligung hinzufügen.
Die Route führt durch das Gebiet von Milo, Sant’Alfio, Giarre und Riposto. Ein möglicher Besuch in Taormina gehört zum übergeordneten Reiseprogramm des Veranstalters; Treffpunkt, Transfers und Rückkehrzeiten werden unter Berücksichtigung der gesamten Reise vereinbart.
Ein eigener Platz für diese Erfahrung im Reiseprogramm hilft, den ruhigen Rhythmus zu erhalten. Die acht Stunden der Route sind für Stationen, Aktivitäten und Pausen vorgesehen; die Einbindung in die gesamte Reise muss auch die vereinbarte Logistik berücksichtigen.
Geführte Tour für Reiseveranstalter: etwa 8 Stunden, höchstens 10–12 Teilnehmende
Die Route für langsamen Tourismus richtet sich an kleine Gruppen mit höchstens 10–12 Teilnehmenden, deren Kapazität bei der Buchung festgelegt wird, und dauert insgesamt etwa 8 Stunden. Reihenfolge der Stationen und Startzeit werden nach Termin und Bedürfnissen der Gruppe vereinbart.
| Punkt | Informationen für den Reiseveranstalter |
|---|---|
| Gebiet | Milo, Sant’Alfio, Giarre und Riposto im östlichen Ätna-Gebiet |
| Gesamtdauer | Etwa 8 Stunden |
| Teilnehmende | Höchstens 10–12 Personen; Kapazität bei der Buchung vereinbaren |
| Erlebnisse | Lavalandschaft, Mutterkirche von Sant’Alfio, Kastanienbaum der hundert Pferde, Stadtspaziergänge, Hafen, Artesole-Besuch, Dekoration und gastronomische Pause |
| Organisation | Termine, Steinbruchzugang, Transfers, Begleitung und Besuchssprache vereinbaren |
| Dekorierter Gegenstand | Übergabe am Folgetag; Abholung oder Versand organisieren |
| Preis | Individuelles Angebot auf Grundlage des vereinbarten Programms |
Der kurze Besuch für Reiseveranstalter und Gruppen dauert etwa 90 Minuten und konzentriert sich auf die Werkstatt. Die achtstündige regionale Route lässt auch Zeit für Orte und Landschaften. Diese Unterscheidung hilft bei der Auswahl des passenden Erlebnisses für Ihre Kunden.

Eine Route für langsamen Tourismus für Ihre Gruppe anfragen
Teilen Sie Artesole für ein Angebot den gewünschten Termin, die Teilnehmerzahl, den Aufenthaltsort, die verfügbare Zeit und die Sprache der Gruppe mit. Nennen Sie auch Ernährungsbedürfnisse oder Anforderungen an die Mobilität, damit Spaziergänge, Zugänge und Transfers vor der Reisebestätigung geprüft werden können.
Kontaktieren Sie Giuseppe Sorbello unter +39 347 1874481, telefonisch auf Italienisch, oder schreiben Sie an infoartesolegiarre@gmail.com. Geben Sie an, dass Sie sich für die etwa achtstündige regionale Route für langsamen Tourismus interessieren. Die Kontaktaufnahme wird mindestens 30 Tage im Voraus erbeten; Verfügbarkeit, enthaltene Leistungen und Gesamtkosten werden im Angebot festgelegt.
Für Reiseveranstalter liegt der Wert dieses Tages darin, Beobachtung und Erfahrung zu verbinden: den Stein in der Landschaft, mit Basalt gebaute Städte, Begegnungen mit Kunsthandwerkern und gemeinsam verbrachte Zeit am Tisch.
Häufige Fragen zur Route für langsamen Tourismus
Was zeichnet diese Route für langsamen Tourismus aus?
Die Route verbindet Lavalandschaft, Städte, Handwerk und regionale Küche. Sie lässt Zeit für Beobachtung, Begegnungen und eigene Gestaltung bei Artesole und richtet sich an Reiseveranstalter, Incoming-Agenturen und DMCs.
Wie lange dauert die geführte Tour?
Die Gesamtdauer beträgt etwa 8 Stunden. Startzeit, Reihenfolge der Stationen und Gruppenlogistik werden bei der Buchung vereinbart.
Wie groß darf die Gruppe höchstens sein?
Die Route ist für höchstens 10–12 Teilnehmende vorgesehen. Die Gruppenkapazität wird bei der Buchung festgelegt; die Zahl ist keine erforderliche Mindestgröße.
Welche Orte verbindet die Route?
Die Stationen verbinden das Gebiet von Milo, die Mutterkirche von Sant’Alfio, den Kastanienbaum der hundert Pferde, Giarres Zentrum, Ripostos Hafen und Artesole in der Via Marsala 40 in Giarre. Steinbruchzugang, eine mögliche Innenbesichtigung der Kirche, Transfers und Besuchsmodalitäten werden vor der Bestätigung vereinbart.
Wie unterscheidet sich die Route vom kurzen Artesole-Besuch?
Der kurze Besuch dauert etwa 90 Minuten und konzentriert sich auf Werkstatt, Dekoration und sizilianische Pause. Die regionale Route dauert etwa 8 Stunden und umfasst auch Orte und Landschaften zwischen Ätna, Giarre und Riposto.
Ist Taormina eine enthaltene Station?
Taormina ist keine enthaltene Station der beschriebenen Route durch das Gebiet von Milo, Sant’Alfio, Giarre und Riposto. Die Tour ist für Reiseprogramme in Ostsizilien gedacht, auch in der Umgebung von Taormina; Treffpunkt, Transfers und Rückkehr werden bei der Reiseplanung vereinbart.
Wann wird der dekorierte Gegenstand übergeben?
Die Übergabe ist nach dem Brennen am Tag nach der Gestaltung vorgesehen. Abholung oder Versand werden vereinbart; Versandkosten trägt der Kunde.
Wie kann ein Reiseveranstalter ein Angebot anfragen?
Schreiben Sie an infoartesolegiarre@gmail.com oder kontaktieren Sie Giuseppe Sorbello unter +39 347 1874481, telefonisch auf Italienisch. Nennen Sie die Slow-Tourism-Route, Termin, Teilnehmerzahl, Unterkunft, Sprache und Bedürfnisse der Gruppe. Kontaktieren Sie Artesole mindestens 30 Tage vorher; Preis und Leistungen werden im Angebot vereinbart.
Wie alt ist der Kastanienbaum der hundert Pferde?
Eine 2022 veröffentlichte CREA-Studie gibt das Alter mit etwa 2.200 Jahren an und bestätigt, dass die drei Hauptstämme zum selben Organismus gehören. Das Baumdenkmal steht im Gebiet von Sant’Alfio an den östlichen Hängen des Ätna.
Warum heißt er Kastanienbaum der hundert Pferde?
Der Sage nach fanden eine Königin namens Giovanna und hundert Ritter mit ihren Pferden während eines Unwetters unter der Krone Schutz. Die Königin wird je nach Überlieferung unterschiedlich benannt; es handelt sich um eine Volkssage und kein gesichertes historisches Ereignis.
